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Blauwasser

Schleppgenerator 


aus Trans Ocean Forum von  Tom Berger:

Da gibt's relativ wenig Auswahl. Am besten mal bei http://www.shipshop.de nachsehen. Ab 5 kn Fahrt bringen die Teile etwa 1 A / kn.

Sehr interessant aber ist dieses Konzept: http://www.solomontechnologies.com/ 
Ein völlig neuartiger Elektromotor funktioniert während des Segelns als Generator und lädt eine ziemlich große Batteriebank. Die Batteriebank ist groß genug, um einige Stunden fahrt unter E-Motor, z.B. bei Hafenein- und ausfahrt zu leisten.

Tom Berger


aus Skipper-Info.de von Michael:

 

Ein sehr beliebtes Thema
Serienmässige Wellengeneratoren: 
Die Fa Amel baut in der serienmässigen Wellenanlage ihrer Ketch Yachten (Sharki, Maramu etc) Wellengeratoren ein. D. h. man muss während der Fahrt die Propellerwelle ausgekuppelt lassen. Obwohl immer wieder gehört und gelesen, ist das nicht zum Nachahmen empfohlen. Amels Propellerwellen laufen in einer Manschette, ich glaub ist sogar ein Oelbad (wie auch bei der Hutting 40). Spannt man auf die normale Propellerwelle einer Yacht z.B. einen Keilriemen gibt es eine Unwucht, die Propellerwelle ist hinüber. Da sie sowieso das Verschleissstück des Yachtmotors ist, würde ich davon abraten. Ich habe schon mal bei einer Beneteau eine Propellerwelle gewechselt und weiss wovon ich rede.... Bei älteren Ovnis muss man sogar den Motor heben und die Welle innen durchführen. Mal ganz abgesehen von dem Lärm durch mitlaufende unwuchtige Propellerwellen in den Hundekojen. Manchmal hört man von Yachties dass sie normale Autolichtmaschinen via Keilriemen mitlaufen lassen, die Ausbeute ist gering, die hohen Drehzahlen die die Lichtmaschine für brauchbare Leistungen braucht, schafft die Propellerwelle bekanntlich nicht, und auch hier entsteht eine Unwucht.
Schleppgeneratoren: Sie sind eine hervorragende Alternative. Stromausbeute entspricht der Fahrt in Knoten in Ampere. Geschwindigkeitsverlust ca. 1/4 Knoten. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit dem Aquair 100 gemacht. Ein Kombinationsgerät. Als Windgenerator auf einem separaten Mast in Kopfhöhe, so gestellt dass man ihn mit der Hand erreichen kann. (Ankerplatz, Kurztrip) Für den Schleppgebrauch dreht man die Flügelseite nach achtern und fixiert sie mit einem Bändsel am Achterstag. Im Heckflügel oder der Windfahne hat er dazu sogar ein eigenes Loch. Dann nimmt man die Flügel ab, und befestigt ein ca. 30 m Stahlseil mit dem stählernen Schlepp - Propeller mit einem Schäkel auf der Welle. (Der Schlepp - Propeller ist eine Art Welle mit Propeller) Durch die Länge des Stahlseiles gibt es keinen Problem mit dem Knickwinkel der aus der Höhe des Propellers zur Wasseroberfläche zwangsläufig resultiert. Am Generator selbst muss nichts weiter geändert werden. Der Propeller mit der ca. 50 cm langen Welle ist schwer genug um ein Aufschwimmen zu verhindern. In Las Palmas meinte ein englischer Yachtie er hätte gehört das auf Transatlantik Fahrten Haie in den Schlepp - Propeller gebissen hätten. Ich kenne 2 Yachten mit einem Aquair 100 die 2 bzw. 3 mal mit der ARC und zurück den Atlantik auf die Art und Weise überquerten und das Gerät ansonsten als normalen Windgenerator (Leistung analog des bewährten Ampair 100) nutzten. Kein Haibiss, und das Gerät funktioniert ohne jegliche (Verschleiss) Probleme.
Nutzt man den Aquair als Windgenerator, besteht keine ernsthafte Gefahr wenn man bei der geringen Höhe mit dem Kopf in die Rotoren kommt, ist mir selbst schon passiert, tut nur weh. Ab 5-6 Bft fängt er an zu pfeifen jedoch ziemlich diskret, bei offener Luke weiss ich in der Hundekoje die Windstärke. Er ist jedoch nicht mit dem Krach der älteren Konsorten zu vergleichen. Bei 1-2 Bft tut er bereits seinen Dienst mit geringem Wirkungsgrad, eher als Verklicker. 5-6 Bft ca. 4-6 Ah. Von den aktuellen Preisen hab ich keine Ahnung, kann ich mich jedoch darum kümmern. Zur Erzeugung von 230V 50Hz siehe mein Artikel "Strom an Bord" vom August, der fälschlicherweise unter "Dirk" erschienen ist.
Viel Spass beim Basteln,
Michael


guck mal nach was die Profis zu Deiner Idee sagen unter:

http://www.yacht.de/schenk/energie.html

George.publicare.ltd2bluewin.ch


Hoi Jürgen

bei der HOZ (071 844 89 89) kann ein Kurs über elektronische Navigation besucht werden. Dort ist Energierversorgung ein Thema. Wir rechnen den Verbrauch und wir lernen auch rechnen wie das mit dem Aufladen der Batterien funktioniert.
Es ist schon so wie im Artikel von Bobby Schenk beschrieben, Energieversorgung ist nicht einfach. Bei seiner Beschreibung von Solarzellen fehlt mir der Hinweis wie die Zellen genau plaziert wurden und ob er diese der Sonnenposition nachführt. Für den Moment kommen wohl nur Solarzellen als alternative Energie in Frage. Vielleicht interessierts Du Dich für den Kurs Elektonische Navigation und dann lernst Du auch etwas über die Berechnungen Verbrauch und Versorgung.
Tschüss

Patrick...pathei@pop.agri.ch


Solar Linke 

Wellen- Schleppgenerator:

Mit einem Wellengenerator wird auch beim Segeln durch eine auf der Schraubenwelle befestigte Riemenscheibe Kraft auf eine separate Lichtmaschine geleitet. Der bremsende Effekt beträgt nur ca. 1 Knoten, aber schon bei 5 Knoten Fahrt lassen sich 8 Ampére Ladestrom erreichen. Wichtig ist noch das passende Übersetzungsverhältnis zwischen Riemenscheibe und Lichtmaschine.

Schleppgeneratoren werden an der Heckreling angebracht. Ein Propeller an einer geeigneten Kunststoffleine hängt im Wasser und erzeugt bei Fahrt Strom. Auch damit sind, wie beim Wellengenerator, Ströme bis ca. 8 Ampére möglich. Durch leichtes Anflanschen eines Windradgenerators an die Achse eines Schleppropellers (Firma AMPAIR) ist dieser sowohl als Wind-, aber auch als Wellengenerator zu betreiben.

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